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Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Aschermittwoch hat die Passions- und Fastenzeit begonnen. Ein schwarzes Aschenkreuz auf der Stirn der Teilnehmenden war beim ökumenischen Gottesdienst in Sankt Katharina das sichtbare Zeichen dafür. Bei der Eröffnung der Ausstellung mit Kreuz-Bildern von Helmut Göbel im Evangelischen Gemeindehaus am Freitag gab es dann eine Reihe „güldener“ , also goldener Kreuze zu sehen.
Schwarz und Gold - diese beiden Farben zeigen die Bandbreite des Kreuzes Jesu Christi. Es steht für Leiden und Sterben, aber auch für die Überwindung des Todes, hinein in das himmlische Gold, weil Gott Jesus von den Toten auferweckt.
Diese Ambivalenz gehört zum Leben: Wir bewegen uns zwischen Geburt, Leben und Sterben und dann Auferstehen - und gesegnet sind Menschen, die im Laufe eines Lebens dankbar zurückschauen und dann auch dankbar sterben können. Mit Jesus Christus an unserer Seite, mit den Kreuz-Bildern von Helmut Göbel vor Augen können wir zuversichtlich durch das Auf und Ab des Lebens und der Zeiten gehen. Die Kreuze, die wir manchmal zu tragen haben, trägt jener mit, der vom Kreuz zum Grab und dann ins ewige Leben geführt wurde. Wir können also mit Jesus darauf vertrauen, dass in den goldenen Momenten unseres Lebens schon aufscheint, was wir auch am
Ostermorgen besingen: „Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht, ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht.
Kyrieeleison, sieh wohin wir gehn, ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn“.
Ich wünsche Ihnen diese Hoffnungsperspektive in den kommenden Wochen und freue mich, wenn wir uns bei den Veranstaltungen der Sodener Passion begegnen.
Gesegnete Passions-und Fastenzeit,
Ihr Pfarrer Andreas Heidrich